Kindergeld zur Alters- und Berufsunfähigkeitsrente

Wesentliches im Überblick

Rechtsgrundlagen: §§ 28 und 31 der Satzung
Voraussetzungen: Empfängern von Altersruhegeld und Berufsunfähigkeitsrente wird zusätzlich zur Rente ein Kindergeld für jedes Kind bis zum vollendeten 18. Lebensjahr gewährt. Über diesen Zeitpunkt hinaus wird das Kindergeld für die Dauer einer Ausbildung gezahlt, längstens jedoch bis zum 27. Lebensjahr (wenn Wehr- oder Zivildienst abgeleistet wurde, auch entsprechend über das 27. Lebensjahr hinaus). Wenn die Teilnahme am Versorgungswerk bereits vor dem Rentenbeginn geendet hat, so besteht kein Anspruch auf Kindergeld
Höhe der Leistung: Das Kindergeld beträgt für jedes Kind grundsätzlich 35,00 € monatlich. Personen, die dem Versorgungswerk nicht als Vollteilnehmer angehören, erhalten die Leistung nur in dem Verhältnis, in dem ihr Beitrag zum Regelbeitrag steht
Notwendige Unterlagen: Zusätzlich zum Rentenantrag Geburtsurkunde für jedes Kind, darüber hinaus bei Kinder über dem vollendeten 18. Lebensjahr ein Ausbildungsnachweis

Empfänger von Altersruhegeld und Berufsunfähigkeitsrente können für jedes Kind Kindergeld beantragen. Wenn die Teilnahme am Versorgungswerk jedoch vor dem Rentenbeginn geendet hat, besteht kein Anspruch auf Kindergeld. Die vom Versorgungswerk gewährte Leistung hat keinen Bezug zum staatlichen Kindergeld und ist völlig unabhängig und getrennt davon. Teilnehmer, die noch keine Rente vom Versorgungswerk beziehen, haben somit keinen Anspruch auf Kindergeld.

Anspruch besteht für jedes eheliche, nichteheliche und an Kindes statt angenommene Kind des Rentenempfängers. Anspruchsvoraussetzung ist bei nichtehelichen Kindern männlicher Teilnehmer, dass die Vaterschaft anerkannt oder durch gerichtliche Entscheidung festgestellt wurde, bei an Kindes statt angenommenen Kindern, dass der Vertrag zur Annahme an Kindes statt vor Eintritt der dauernden Berufsunfähigkeit und vor Vollendung des 67. Lebensjahres geschlossen wurde.

Das Kindergeld wird grundsätzlich bis zum Ende des Monats gezahlt, in dem das Kind das 18. Lebensjahr vollendet. Bei weiterer Schul- und Berufsausbildung besteht Anspruch auf Kindergeld bis zur Beendigung der Ausbildung, längstens jedoch bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. Wenn die Ausbildung durch Erfüllung der gesetzlichen Wehr- oder Ersatzdienstpflicht des Kindes unterbrochen oder verzögert wird, so besteht Anspruch auf Kindergeld auch für einen der Dauer dieses Dienstes entsprechenden Zeitraum über das 27. Lebensjahr hinaus, längstens jedoch bis zur Beendigung der Ausbildung. Wenn das Kind infolge körperlicher oder geistiger Gebrechen außer Stande ist, sich selbst zu unterhalten, wird das Kindergeld auch nach Vollendung des 18. Lebensjahres gewährt, solange dieser Zustand andauert, längstens jedoch ebenfalls bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.

Das Kindergeld beträgt für jedes Kind grundsätzlich 35,00 € monatlich. Personen, die dem Versorgungswerk nicht als Vollteilnehmer angehören, erhalten die Leistung nur in dem Verhältnis, in dem ihr Beitrag zum Regelbeitrag steht.